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Am 8. März diesen Jahres
machten wir uns auf den Weg nach Bressuire, einem Ort im Westen Frankreichs.
Wir, das sind 20 Schüler unseres Gymnasiums mit unseren vier begleitenden
Lehrern, sowie zwei Mitglieder des Fördervereins unserer Schule.
Geplant war eine gemeinsame
Woche mit Schülern einer französischen Schule, bei denen wir in Gastfamilien
untergebracht waren. Jeweils 20 Gäste aus Dänemark und Spanien waren ebenfalls
eingeladen.
Gemeinsam wollten wir mit
einem Programm unter dem Titel „Don Quichotte“ unser Comeniusprojekt
abschließen. Jedes Land stellte eine Szene aus dessen Leben in seiner
jeweiligen Landessprache dar.
Doch nicht nur am Programm für
den Abschlussabend wurde getüftelt. Durch gemeinsame Unternehmungen und
Ausflüge lernten wir uns gegenseitig besser kennen und hatten eine Menge Spaß
zusammen.
Wir, insgesamt 80 Schüler,
wurden am Morgen des ersten Tages in internationale Gruppen eingeteilt, in
denen wir uns gegenseitig unsere Heimatländer vorstellen wollten. Wir nutzten
unsere Sprachkenntnisse (oder auch unsere Hände und Füße), um uns zu
verständigen. Am Nachmittag
fand eine Stadt- Rallye durch
Bressuire in diesen Gruppen (jeweils zwei Schülern jedes Landes) statt. Unsere
französischen Gastgeber zeigten uns ihre Heimatstadt.
Die Abende verbrachten wir
zumeist in unseren Gastfamilien. Dazu gehörte natürlich auch ein ausgedehntes
französisches Abendessen mit der ganzen Familie.
Am darauf folgenden Tag
machten wir einen Ausflug ins „Futuroscope“, einen futuristischen Freizeitpark
mit vielen verschiedenen Kinos. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Es
regnete.
Am Mittwoch liefen die
Arbeiten an unserem Schauspiel für den Abschlussabend auf Hochtouren: Rollen
wurden verteilt, Texte mussten geschrieben und gelernt werden… es gab eine
Menge zu tun. Den Nachmittag nutzten wir individuell, zumeist, um uns die Stadt
auf eigene Faust noch einmal genauer anzusehen.
Zum Höhepunkt unserer Reise
wurde der Donnerstagabend. Nach der Aufführung der Schauspielstücke jedes
Landes und einigen Gruppenfotos fand ein großes gemeinsames Essen statt.
Natürlich waren auch unsere Gasteltern und Gastgeschwister eingeladen.
Am späten Abend jedoch
verabschiedeten wir uns tränenreich von unseren Gastfamilien, da wir noch in
der Nacht nach Deutschland zurückfahren wollten.
Nach einer langen,
anstrengenden Busfahrt nahmen unsere Eltern uns am Nachmittag des 15. März in
Sondershausen wieder in Empfang.
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