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Comeniusprojekt des Scholl-Gymnasiums fand in Bressuire seinen Höhepunkt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Annika Neubert   
Montag, 24. März 2008

Am 8. März diesen Jahres machten wir uns auf den Weg nach Bressuire, einem Ort im Westen Frankreichs. Wir, das sind 20 Schüler unseres Gymnasiums mit unseren vier begleitenden Lehrern, sowie zwei Mitglieder des Fördervereins unserer Schule.

Geplant war eine gemeinsame Woche mit Schülern einer französischen Schule, bei denen wir in Gastfamilien untergebracht waren. Jeweils 20 Gäste aus Dänemark und Spanien waren ebenfalls eingeladen.

Gemeinsam wollten wir mit einem Programm unter dem Titel „Don Quichotte“ unser Comeniusprojekt abschließen. Jedes Land stellte eine Szene aus dessen Leben in seiner jeweiligen Landessprache dar.

Doch nicht nur am Programm für den Abschlussabend wurde getüftelt. Durch gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge lernten wir uns gegenseitig besser kennen und hatten eine Menge Spaß zusammen.

Wir, insgesamt 80 Schüler, wurden am Morgen des ersten Tages in internationale Gruppen eingeteilt, in denen wir uns gegenseitig unsere Heimatländer vorstellen wollten. Wir nutzten unsere Sprachkenntnisse (oder auch unsere Hände und Füße), um uns zu verständigen. Am Nachmittag

fand eine Stadt- Rallye durch Bressuire in diesen Gruppen (jeweils zwei Schülern jedes Landes) statt. Unsere französischen Gastgeber zeigten uns ihre Heimatstadt.

Die Abende verbrachten wir zumeist in unseren Gastfamilien. Dazu gehörte natürlich auch ein ausgedehntes französisches Abendessen mit der ganzen Familie.

Am darauf folgenden Tag machten wir einen Ausflug ins „Futuroscope“, einen futuristischen Freizeitpark mit vielen verschiedenen Kinos. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Es regnete.

Am Mittwoch liefen die Arbeiten an unserem Schauspiel für den Abschlussabend auf Hochtouren: Rollen wurden verteilt, Texte mussten geschrieben und gelernt werden… es gab eine Menge zu tun. Den Nachmittag nutzten wir individuell, zumeist, um uns die Stadt auf eigene Faust noch einmal genauer anzusehen.

Zum Höhepunkt unserer Reise wurde der Donnerstagabend. Nach der Aufführung der Schauspielstücke jedes Landes und einigen Gruppenfotos fand ein großes gemeinsames Essen statt. Natürlich waren auch unsere Gasteltern und Gastgeschwister eingeladen.

Am späten Abend jedoch verabschiedeten wir uns tränenreich von unseren Gastfamilien, da wir noch in der Nacht nach Deutschland zurückfahren wollten.

Nach einer langen, anstrengenden Busfahrt nahmen unsere Eltern uns am Nachmittag des 15. März in Sondershausen wieder in Empfang.

 
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